Letztes Update:
20220127220332

01:58
01.04.2021
Deutschlands Kassenärzte wollen möglichst vermeiden, Menschen unter 60 Jahren mit dem Impfstoff von Astrazeneca zu impfen. "Der Zeitbedarf für eine Beratung und intensive Aufklärung jüngerer Patienten steht einer schnellen Impfkampagne diametral entgegen", sagt der Vizechef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Stephan Hofmeister, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Wir wollen schnell und zügig impfen." Daher empfehle die Bundesvereinigung, Astrazeneca nur Menschen über 60 zu spritzen.
Für den Fall, dass ein Arzt doch mit Astrazeneca impfen wolle, sagt der KBV-Vize: "Die Bringschuld der Praxis ist höher, weil in einem möglichen Prozess detailliert dargelegt werden muss, dass alle Aufklärungs- und Beratungspflichten erfüllt wurden." 

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00:59
01.04.2021
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert eine Rückkehr zur Notbetreuung für Kinder in Kitas. "Dort steigen die Infektionen schnell", sagt GEW-Chefin Marlis Tepe der Funke Mediengruppe. "Nachdem wir wissen, dass Kinder von der neuen Mutante stärker betroffen sind, muss hier wirklich die Notbremse gezogen werden."
Kindertagesstätten hatten in vielen Bundesländern im Winter monatelang nur Angebote zur Notbetreuung für Kinder. Ende Februar öffneten sie in zahlreichen Bundesländern wieder. Nach Ostern müsse man zurück zu einer echten Notbetreuung in den Kitas, bis die Belegschaft geimpft ist, sagt Tepe."Es ist nicht zu verstehen, warum die Länder hier nicht handeln."

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