UPDATE | Das Land Berlin setzt Impfungen mit dem Wirkstoff des Herstellers Astrazeneca
für Menschen unter 60 Jahren vorsorglich aus. Das gibt Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci bekannt und verweist auf
neue Daten über Nebenwirkungen. Sie bezeichnet dies als eine "Vorsichtsmaßnahme". Entsprechende Termine in Impfzentren würden erst einmal abgesagt. Das Land wolle nun die Beratungen auf Bundesebene und Stellungnahmen der Fachleute wie des Paul-Ehrlich-Instituts abwarten.
Auch die
Kliniken Charité und Vivantes in der Hauptstadt stoppten bis auf Weiteres die Impfungen mit
Verweis auf Fälle von Hirnvenenthrombosen in Deutschland. Die Aussetzung der Impfungen gilt bei den Kliniken für Frauen unter 55 Jahren. Das betrifft
vor allem die eigene Belegschaft.
In Nordrhein-Westfalen sprechen sich auch die Leiter von fünf der sechs Uni-Kliniken für einen vorläufigen Stopp von Impfungen jüngerer Frauen mit Astrazeneca aus.