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10:19
30.03.2021
In den USA steigt die Anzahl der Corona-Neuinfektionen. Binnen eines Tages wurden 68.648 neue Fälle registriert, wie aus Daten der Johns-Hopkins Universität hervorgeht. Das sind rund 17.000 mehr als vor einer Woche. Die Anzahl der Toten im Zusammenhang mit einer Infektion liegt bei 668. Vergangene Woche waren es den Angaben nach 586 gewesen.
Die Chefin der US-Gesundheitsbehörde CDC, Rochelle Walensky, zeigt sich besorgt. Sie werde angesichts der steigenden Fallzahlen das Gefühl nicht los, dass Unheil nahe. Es gebe so viel, auf das man sich freuen könnte und so viel Grund zur Hoffnung. "Aber im Moment habe ich Angst." Die bisherigen Höchstwerte wurden laut JHU am 2. Januar mit 300.416 Neuinfizierten sowie am 12. Januar mit 4477 Toten verzeichnet.

10:00
30.03.2021
Strenge Kontaktbeschränkungen gehören einer aktuellen Studie zufolge zu den wirksamsten Corona-Maßnahmen. Das geht aus einer Auswertung von Forschern der Universität Oxford und anderen europäischen Wissenschaftlern hervor, die noch nicht von Fachleuten begutachtet und in einem Fachmagazin veröffentlicht wurde. Die Studie untersucht, wie stark verschiedene sogenannte nicht-pharmazeutische Interventionen den R-Wert beeinflussen - also inwiefern sie die Verbreitung des Virus bremsen. 
Ergebnis: Strenge Kontaktverbote, etwa die Begrenzung aller Treffen auf maximal zwei Personen, hat demnach einen sehr großen Effekt und reduziert den R-Wert um geschätzt rund 26 Prozent. Bei weniger strengen Kontaktbeschränkungen, etwa erlaubten Treffen von zwei Haushalten mit mehreren Angehörigen, reduzierte sich die Wirkung der Maßnahme deutlich. Nächtliche Ausgangsbeschränkungen sind den Forschern zufolge auch eine wirksame Maßnahme, ihr Beitrag zur Reduktion des R-Werts wird auf rund 13 Prozent geschätzt. Die Schließung der Gastronomie liegt mit zwölf Prozent Reduktion in einem ähnlichen Bereich.

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