Letztes Update:
20220127220332

02:00
30.03.2021
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert eine bundesweite Pflicht für Betriebe, ihren Mitarbeitern Corona-Tests anzubieten. "Die Selbstverpflichtung allein reicht nicht. Viel zu viele Arbeitgeber weigern sich immer noch, ihrer Verantwortung gerecht zu werden", sagt DGB-Chef Reiner Hoffmann den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Testangebote müssten verpflichtend sein, die Kosten müssen die Arbeitgeber tragen, verlangt Hoffmann. Für die Beschäftigten sollten die Tests aber weiterhin freiwillig sein, betont der DGB-Chef.

01:03
30.03.2021
Der Präsident des Deutschen Städtetags, Burkhard Jung, verteidigt bestehende Öffnungsschritte trotz steigender Infektionszahlen. Neue Lockerungen seien angesichts der angespannten Lage in der Pandemie nicht zu verantworten, sagt Jung den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Aber wenn Länder bestehende Lockerungen an Negativtests knüpfen, ist das ein ernstzunehmender Versuch", betont der Städtetagspräsident, der auch Oberbürgermeister von Leipzig ist. "Solange Menschen, die negativ getestet sind, Möbel oder Kleidung einkaufen, sollte das vertretbar sein."
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund verlangt unterdessen mehr Flexibilität beim Impfen. Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Gerd Landsberg, fordert in der Neuen Osnabrücker Zeitung, die Reserven für die Zweitimpfung abzubauen und unkomplizierte Nachrückerlisten einzuführen, wenn Impftermine nicht wahrgenommen werden.

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23:49
29.03.2021
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) fordert die Menschen auf, sich häufiger auf das Coronavirus testen zu lassen. "Wer sich testet, hilft dabei, Infektionen rechtzeitig zu erkennen, noch bevor Symptome auftreten und man andere Menschen unbemerkt anstecken kann", sagt Dreyer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Neben konkreten Schutzmaßnahmen sei das Testen im Kampf gegen die Pandemie zentral. "Testen ist auch eine Bürgerpflicht", sagt Dreyer.

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