Das Testen muss aus Sicht der Tübinger Pandemiebeauftragten Lisa Federle mittelfristig an die Bürger übertragen werden. Das bundesweit beachtete Modellprojekt in der Universitätsstadt sei sehr aufwendig und teuer. Jeder Test an einer der neun Teststationen in Tübingen koste den Steuerzahler 15 Euro, sagt Federle.
Tübingen testet seit knapp zwei Wochen, ob Öffnungsschritte mit möglichst flächendeckendem Testen umsetzbar sind, ohne dass die Infektionszahlen deutlich zunehmen. Menschen können in der Stadt kostenlose Tests machen und mit einem Test-Zertifikat zum Beispiel in Modeläden einkaufen.