Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat in einem Interview mit dem Spiegel kontrovers-diskutierte Geschäfte mit Corona-Mund-Nase-Bedeckungen gerechtfertigt. Im "März letzten Jahres" habe er erkannt, dass man "mit unserer klassischen Beschaffung über die zuständigen Ämter nicht weiter" komme, sagte er.
"Ich musste in dieser Zeit feststellen, dass es wesentlich besser funktioniert, wenn das Angebot von jemandem kommt, den man kennt und einschätzen kann", erklärt der CDU-Politiker und betont zugleich, dass er nicht persönlich profitiert habe. Die Beschaffung von Masken zu Beginn der Corona-Pandemie durch sein Ressort beschäftigt den Minister noch heute.