Letztes Update:
20220127220332

18:09
25.03.2021
In drei zusätzlichen französischen Départements gelten vom Wochenende an strengere Beschränkungen für Bürger und Geschäfte. Betroffen sind die Verwaltungsbezirke Aube und Nièvre in der Landesmitte sowie Rhône im Südosten, wie Gesundheitsminister Olivier Véran ankündigt. Seit dem vergangenen Wochenende gelten bereits im Großraum Paris und anderen Teilen Frankreichs diese härteren Maßnahmen. In bisher 16 Départements gibt es auch tagsüber Ausgangsbeschränkungen, viele Geschäfte sind geschlossen.

17:50
25.03.2021
Präsident Joe Biden hat sein Ziel für die Impfkampagne in den USA verdoppelt: In den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit sollen 200 Millionen Impfungen verabreicht werden. Dies sei ein ehrgeiziges, aber erreichbares Ziel, sagt Biden bei seiner ersten formellen Pressekonferenz im Weißen Haus. "Ich glaube, wir können das schaffen." Biden hatte vor seinem Amtsantritt am 20. Januar versprochen, dass in seinen ersten 100 Tagen als Präsident mindestens 100 Million Impfungen verabreicht werden sollten. Das Ziel wurde bereits Ende vergangener Woche erreicht, nach knapp 60 Tagen im Amt.

17:35
25.03.2021
Der Nürnberger Pharmakologe Fritz Sörgel hält das Festhalten an den Olympischen Spielen in Tokio für sehr gewagt. "Was das Internationale Olympische Komitee derzeit macht, ist wie Russisch Roulette", sagt er im Interview des Münchner Merkur und der tz. "In ein paar Tagen soll es wieder eine neue Entscheidung geben, aber auf welcher Basis", fragt er. "Es hat sich nichts geändert - wenn, dann ist die Situation sogar noch schlimmer und vor allem noch viel unsicherer geworden."
Daran ändere sich auch nichts durch die Ankündigung von IOC-Präsident Thomas Bach, den chinesischen Impfstoff Sinovac als eine Lösung angekündigt zu haben. "Nur haben Japan und auch Deutschland dafür schon abgewunken", so Sörgel. Zudem höre man aus Chile, dass der Impfstoff doch nicht so toll sein solle. 

17:09
25.03.2021
Österreichs Kanzler Sebastian Kurz beharrt weiter darauf, dass einige EU-Staaten zusätzlichen Impfstoff bekommen. In den Verhandlungen mit den 27 EU-Ländern darüber sieht der 34-Jährige Fortschritte, wie er vor dem EU-Videogipfel klarmacht. "Ich glaube, dass es jetzt mehr und mehr Verständnis dafür gibt, dass es einen Ausgleich in Europa braucht." Kurz hatte zusammen mit fünf weiteren EU-Staaten eine ungleiche Verteilung der Impfstoffe in der EU beklagt. Grundsätzlich wird der Impfstoff nach der Bevölkerungsgröße der einzelnen Länder verteilt. Doch haben nicht alle Staaten tatsächlich die ihnen zustehenden Mengen von allen Herstellern gekauft. Die übrigen Dosen konnten von den anderen Ländern aufgekauft werden, die dadurch überproportional viel haben.

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