Eine
Impfung vor planbaren Operationen kann das Sterberisiko von Patienten laut einer Studie
deutlich senken. Das schreiben Forscher unter anderem der Uniklinik Tübingen im Fachblatt "British Journal of Surgery". Sie plädieren dafür, Menschen vor dringend erforderlichen aber planbaren Operationen mit Priorität zu impfen, wie es in einer Mitteilung der Uniklinik heißt. Die Wissenschaftler hatten sich
Daten von mehr als 56.000 Patienten aus mehreren Ländern angeschaut und kommen zu dem Schluss, dass sich das Risiko, nach einer OP zu sterben, durch eine Corona-Infektion deutlich erhöhe. Mit der vorrangigen Impfung von Menschen mit erforderlichen, aber planbaren Operationen könnten so mehr Todesfälle verhindert werden.