Der SPD-Gesundheitsexperte
Karl Lauterbach glaubt nicht an einen
Erfolg des bundesweit beachteten
Modellprojekts in Tübingen mit Öffnungsschritten und verstärkten Tests. "Auch Tübingen schafft es nicht", schreibt Lauterbach auf
Twitter und postet eine Grafik mit steigenden Corona-Fallzahlen. Und weiter: "Die Tests für Schulen und Betriebe fehlen noch, der Aufbau dauert. Ausgangssperren bei Inzidenz über 100 zumindest ab 20 Uhr wäre wirksam und unbürokratisch.
Kommen werden sie später sonst
ohnehin. Weil die Welle nicht vom Wetter gestoppt wird."
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) und die Pandemiebeauftragte Lisa Federle weisen die Kritik des SPD-Politikers zurück. "Karl Lauterbach kennt den Unterschied zwischen dem Landkreis Tübingen und der Universitätsstadt Tübingen nicht. (...)"