Bundesfinanzminister Olaf Scholz sieht Deutschland finanziell gewappnet für den weiteren Kampf gegen die Corona-Krise. "Wir nehmen die nötigen Mittel in die Hand, um die wirtschaftlichen und finanziellen Folgen der Pandemie zu bewältigen", so Scholz bei der Vorlage der Eckwerte für den Bundeshaushalt 2022. Geplant sind neue Schulden in Milliardenhöhe. Dafür soll es erneut eine Ausnahme von der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse geben.
Die Hilfspolitik werde entschlossen fortgesetzt, sagt Scholz. Der Bund hatte milliardenschwere Hilfsprogramme beschlossen, um die Folgen der Pandemie für Jobs und Firmen abzufedern. Dem Minister zufolge steht Deutschland finanziell gut da, um das Notwendige zu tun - auch im internationalen Vergleich. Sowohl die Kreditaufnahme als auch die Schuldenquote seien niedriger als erwartet. Die Schuldenquote werde geringer liegen als nach der Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren.