Letztes Update:
20220127220332

08:49
24.03.2021
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow kritisiert den Verlauf der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am vergangenen Montag scharf. "Ich habe sechs Stunden auf einen Bildschirm geschaut und mich gefragt, was hier eigentlich passiert", sagt Ramelow im ZDF-"Morgenmagazin". 
Auf die Frage, ob der Gründonnerstag denn nun ein Feiertag sei, sagte Ramelow, dass er diese Frage nicht beantworten könne. Er habe bei dem Bund-Länder-Treffen bis kurz vor Mitternacht gewartet und erst dann von dem Gründonnerstag-Vorschlag gehört. "Bis 23:45 habe ich überhaupt nicht gewusst, wo die Bundeskanzlerin ist und wo ein Teil der Ministerpräsidenten abgeblieben sind." Die Bundesregierung habe lediglich angekündigt, die genaue Definition am Mittwoch nachzuliefern. 

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08:28
24.03.2021
Die Veranstaltungsbranche fordert, zumindest Geimpfte oder Getestete wieder zu Veranstaltungen zuzulassen. ""Getestet oder geimpft" muss ausreichen, um eine Veranstaltung besuchen zu dürfen", sagt Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV), den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "In Kombination mit einer Teststrategie muss es doch möglich sein, dass Veranstaltungen und Konzerte stattfinden können." Er verweist auf einen Modellversuch der Technischen Universität Berlin, der Berliner Charité sowie des Robert Koch-Instituts, nach dem das Ansteckungsrisiko bei einem Theaterbesuch niedriger sei als im Supermarkt.

08:07
24.03.2021
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält die geplante Osterruhe für dringend nötig, hätte sie sich aber noch härter und mit Ausgangssperre gewünscht. "Wir brauchen noch einmal einen Lockdown-Beschluss, den haben wir ja jetzt auch gefasst, ich hoffe, er wirkt ausreichend, ich hätte ihn früher gefasst und auch härter", sagt Lauterbach im WDR. "Wir brauchen nochmal einen Lockdown, um das Tempo aus dieser B.1.1.7-Mutation rauszuholen. Das haben alle anderen auch nicht anders geschafft. Es gibt keinen dritten Weg."
Es sei wissenschaftlich belegt, dass gegen eine dritte Welle mit der gefährlichen britischen Mutation nur Lockdowns mit Ausgangssperre funktionierten. "Daher hätte ich das sogar vorübergehend gemacht, bis wir die Tests überall in den Betrieben und in den Schulen verteilt haben und dort dann testen können, dann wäre die Ausgangssperre nicht mehr nötig gewesen."

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