Die Frankfurter
Virologin Sandra Ciesek hält die beschlossene "Osterruhe" für zu kurz, um die Zahl der Neuinfektionen spürbar zu reduzieren. "Ich fürchte, dass so ein kurzer Shutdown, der auch noch unterbrochen wird am Samstag, nicht den Effekt haben wird, den sich vielleicht viele vorstellen oder wünschen", so die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt im
NDR-Podcast "Das Coronavirus-Update".
Fünf Tage umfassten nicht einmal die Inkubationszeit des Virus. Wenn sich alle daran halten würden, könnten Infektionsketten vielleicht unterbrochen werden, "aber ich halte das für zu kurz um einen starken Effekt dadurch sehen zu können".