Der
Bundesverband der Deutschen Industrie kritisiert das Krisenmanagement von Bund und Ländern in der Corona-Krise heftig. BDI-Präsident Siegfried Russwurm: "Die
Sorge in der Breite der Wirtschaft
vor langanhaltenden,
irreparablen Schäden wächst." Bund und Länder müssten ihre Strategie ändern: "Während andere Staaten mehr und schneller impfen und testen, um die Freiheit ihrer Bürgerinnen und Bürger zu erhalten, verhängt Deutschland nun Ruhezeiten.
Nur wer impft, wächst. Durch Deutschland muss ein Impfruck gehen. Dazu zählen Impfangebote rund um die Uhr, auch am Wochenende."
Zugleich sagt Russwurm: "Die Entscheidung von Bund und Ländern, angesichts der steigenden Inzidenzzahlen weitere Lockerungen auszusetzen, ist auch Ausdruck einer
fortwährenden Überforderung unseres föderalen Systems bei der Pandemiebekämpfung." Ähnlich äußert sich die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).