Bayerns Ministerpräsident
Markus Söder kritisiert die
Arbeitsweise der Ministerpräsidentenkonferenzen (MPK)
mit Kanzlerin Angela Merkel in der Corona-Krise
massiv. "MPks, die 15 Stunden dauern, bei denen dann die wesentlichen Entscheidungen zwischen ein und drei Uhr nachts gefällt werden, bergen die Gefahr, dass am Ende nicht alle Details geklärt sind und damit auch Kommunikation, gerade auch bei so sensiblen Fragen, schwieriger wird", sagt der CSU-Chef. Das Verfahren von Bund und Ländern müsse sich deutlich verbessern und "effektiver werden".
"Ich bin aber ohnehin für mehr Transparenz. Ich glaube, dass jede dieser Schalten, wie wir sie haben,
besser gleich öffentlich ist", betont Söder. Dies würde auch zu "mehr Einsichtsfähigkeit" in die Entscheidungen führen.