Letztes Update:
20220127220332

10:18
23.03.2021
Von Einsamkeit und Zukunftsängsten berichten Jugendliche Forschern in der Corona-Krise. Besonders treffe dies auf junge Menschen zu, denen im Lockdown Orte und Räume fehlten, um "abzuhängen" und sich auszutauschen, teilt die Frankfurter Goethe-Universität mit. "Für das psychosoziale Wohlbefinden sind offene Räume sogar wichtiger als das Ausüben von Hobbys wie Sport, Musik, Jugendarbeit oder gesellschaftliches Engagement etwa in Umweltverbänden", erklärten die Forscher. 

09:56
23.03.2021
Jeder fünfte Mensch in Deutschland leidet aktuell pandemiebedingt unter Schlafstörungen. Das geht aus einer Umfrage des Forsa-Institutes im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) hervor. Danach berichteten rund 20 Prozent der Befragten von Schlafproblemen, die sie auf die Krise zurückführten.
Eltern mit Kindern unter zwölf Jahren leiden den Angaben zufolge noch mehr unter diesem Problem als Befragte ohne oder mit älteren Kindern. Rund 30 Prozent der befragten Eltern mit kleinen Kindern hätten angegeben, dass ihnen die Pandemie den Schlaf raube, so die Krankenkasse.

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09:47
23.03.2021
Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen kritisiert die von Bund und Ländern beschlossenen zusätzlichen Maßnahmen. "Weiterhin regiert das Prinzip 'zu wenig und zu spät'", sagt der Bundestagsabgeordnete und Arzt der Deutschen Presse-Agentur. "Die dritte Welle müsste jetzt gebrochen werden, stattdessen kommt der Shutdown erst zu Ostern." Für Selbsttests in Schulen fehle ein klarer Startpunkt, Tests und Masken am Arbeitsplatz seien weiterhin nicht verpflichtend. "In der Zeit von heute bis Ostern werden sich viele weitere Menschen anstecken."
Insgesamt sei der Shutdown nötig, aber gleichzeitig von der Bundesregierung hausgemacht. "Der Fehler war, dass in die dritte Welle hinein geöffnet wurde, ohne die Bevölkerung parallel wirkungsvoll zu schützen", sagt Dahmen.

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