Der Grünen-Gesundheitsexperte
Janosch Dahmen kritisiert die von Bund und Ländern beschlossenen zusätzlichen Maßnahmen. "Weiterhin regiert das Prinzip 'zu wenig und zu spät'", sagt der Bundestagsabgeordnete und Arzt der Deutschen Presse-Agentur. "
Die dritte Welle müsste jetzt gebrochen werden, stattdessen kommt der Shutdown erst zu Ostern." Für Selbsttests in Schulen fehle ein klarer Startpunkt, Tests und Masken am Arbeitsplatz seien weiterhin nicht verpflichtend. "In der Zeit von heute bis Ostern werden sich viele weitere Menschen anstecken."
Insgesamt sei der Shutdown nötig, aber gleichzeitig von der Bundesregierung hausgemacht. "
Der Fehler war, dass in die dritte Welle hinein geöffnet wurde, ohne die Bevölkerung parallel wirkungsvoll zu schützen", sagt Dahmen.