Letztes Update:
20220127220332

04:17
23.03.2021
Die Gesundheitsämter in Deutschland melden dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7485 Neuinfektionen. Zudem werden innerhalb von 24 Stunden 250 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI hervor. Der Inzidenzwert steigt demnach weiter: Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt laut RKI bundesweit bei 108,1 - und damit etwas höher als am Vortag (107,3).
Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 2.674.710 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.433.800 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, steigt auf 74.964.

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04:01
23.03.2021
Nach einem Abklingen der Pandemie erwartet die EU-Grenzschutzbehörde Frontex eine deutliche Zunahme der Flüchtlingsströme in Richtung Europa. "Ich bin mir sicher, dass nach Corona wieder mehr Flüchtlinge versuchen werden, nach Europa zu kommen", sagt Frontex-Chef Fabrice Leggeri dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Der aktuell niedrige Stand der Zahl der Migranten an den EU-Außengrenzen ergebe sich vor allem aus den überall vorherrschenden Corona-Auflagen. "Schon im Sommer 2020, als die Corona-Reisebeschränkungen wieder gelockert wurden, kamen mehr Migranten nach Europa."

03:31
23.03.2021
Bundeskanzlerin Merkel spricht sich gegen "generelle Exportverbote" für Corona-Impfstoffe aus. Es gebe bei der Impfstoff-Produktion verschiedenste internationale Abhängigkeiten, sagt die CDU-Politikerin nach Beratungen mit den Regierungschefs der Länder. Man müsse sich die Lieferketten sehr genau anschauen.
Merkel sagt weiter, die EU sei der Bereich, aus dem im Augenblick am meisten exportiert werde. Sie unterstütze daher EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen, die sehr deutlich gemacht habe, dass Verträge nicht erfüllt würden. Merkel verweist auf Probleme mit Astrazeneca. Man werde "in verantwortungsvoller Weise" entscheiden und das Gespräch mit der britischen Regierung suchen, wie sie es bereits mit Premierminister Boris Johnson gemacht habe.

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