Letztes Update:
20220127220332

19:15
18.03.2021
Die ausgesetzten Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca sollen in Deutschland wieder aufgenommen werden - aber mit einem neuen Warnhinweis. Ziel sei, dass morgen wieder mit dem Spritzen des Wirkstoffs begonnen werden könne, teilt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nach Beratungen mit den Ländern mit. Spahn sagt, das vorsorgliche Aussetzen sei notwendig gewesen, um Sicherheit zu bekommen. Ärzte ohne diese Informationen weiterimpfen zu lassen, wäre schwer zu verantworten gewesen.

19:02
18.03.2021
Der mexikanische Zoll hat nach eigenen Angaben in einem Privatflugzeug nach Honduras 5775 Dosen des russischen Coronavirus-Impfstoffs Sputnik V beschlagnahmt. Diese wurden in 1155 Ampullen, zwischen Getränken und Eiscreme versteckt, in zwei Kühlboxen in dem Flieger entdeckt, wie Mexikos Steuerbehörde mitteilt. Das Präparat sei gefälscht, erklärt Russlands staatlicher Direktinvestmentfonds RDIF. Der RDIF teilt mit, die Fälschung sei unter anderem an einem Rechtschreibfehler beim Namen des Impfstoffs in kyrillischer Schrift auf den Etiketten der Ampullen zu erkennen. Besatzung und Passagiere - allesamt honduranische Staatsbürger - seien festgenommen worden.

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18:51
18.03.2021
Bei Impfungen mit Astrazeneca rät ein deutscher Infektiologe bei einer bestimmten Gruppe zum genauen Abwägen der Risiken. "Bei Frauen vor der Menopause, die ein sehr geringes Risiko für Covid-19-Komplikationen haben, sollte man derzeit überlegen, ob die Impfung mit Astrazeneca erfolgen sollte", sagt Bernd Salzberger, Professor vom Uniklinikum Regensburg, der dpa. Für einen 80-jährigen Mann mit hohem Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf hingegen sehe das Risiko-Nutzen-Verhältnis ganz anders aus in Anbetracht der dritten Welle. Die bisher 13 bekannten Fälle von Blutgerinnseln in Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zu Impfungen in Deutschland betreffen fast ausschließlich Frauen.

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