Durch eine
Sicherheitslücke konnten
Unbefugte auf Befunde von Corona-Tests zugreifen. Der
Chaos Computer Club (CCC) geht davon aus, dass 136.000 Ergebnisse von mehr als 80.000 Betroffenen sowie persönliche Daten frei einsehbar waren. Aufgefallen war die Sicherheitslücke Mitgliedern der Gruppe Zerforschung nach dem Besuch
in einem Berliner Testzentrum. Betroffen war laut CCC eine vom österreichischen Unternehmen Medicus AI zur Verfügung gestellte
Software namens Safeplay für Testzentren, die von mehreren Betreibern eingesetzt wird. Die Organisation informierte daraufhin das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).