Letztes Update:
20220127220332

12:52
18.03.2021
Im Streit über Lieferschwierigkeiten bei Corona-Impfstoffen des Herstellers Astrazeneca will die EU-Kommission die Gangart verschärfen. Die Behörde bereite ein förmliches Schreiben an Astrazeneca vor, um das vertraglich vorgesehene Schlichtungsverfahren zu starten, sagt Kommissionssprecher Eric Mamer. Man sei dazu im Gespräch mit den EU-Staaten.
Das Schlichtungsverfahren ist eine Art Vorstufe zu möglichen gerichtlichen Auseinandersetzungen. Der britisch-schwedische Hersteller hatte seine vertraglich zugesicherten Lieferungen an Corona-Impfstoff mehrfach gekürzt. Statt 180 Millionen Dosen sollen im zweiten Quartal nur 70 Millionen an die EU-Staaten gehen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte den Konzern dafür scharf kritisiert.

12:33
18.03.2021
Nach dem vorsorglichen Astrazeneca-Stopp sind weitere Vorfälle in Deutschland bekannt geworden. Inzwischen gebe es 13 gemeldete Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zu Impfungen, wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilt. Drei Patienten seien gestorben. Insgesamt handele es um zwölf Frauen und einen Mann zwischen 20 und 63 Jahren.

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