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20220127220332
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11:36
18.03.2021
Vor der Entscheidung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zum Astrazeneca-Impfstoff warnt das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO vor voreiligen Schlüssen. "In Impfkampagnen ist es Routine, potenzielle unerwünschte Ereignisse zu melden. Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass die Ereignisse mit der Impfung in Verbindung stehen", so WHO-Regionaldirektor Hans Kluge. Dass solche Fälle entdeckt, untersucht und bewertet würden, sei ein Zeugnis für die genauen Überwachungs- und Regulierungsmechanismen.
Bislang wisse man nicht, ob einige oder alle der Erkrankungen durch die Impfung oder andere Faktoren verursacht worden seien, erklärt Kluge. "Zu diesem Zeitpunkt überwiegen allerdings die Vorteile des Astrazeneca-Impfstoffes klar dessen Risiken. Und sein Gebrauch sollte fortgesetzt werden, um Leben zu retten."

11:11
18.03.2021
Nach dem Stopp der Astrazeneca-Impfungen könnrn sich Berliner Polizisten nun mit anderen Impfstoffen schützen lassen. Inzwischen gebe es die freie Wahl des Impfstoffes", sagt ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Bis zum vergangenen Montag hätten bereits 8592 Dienstkräfte der Polizei das Angebot zum Impfen angenommen und einen entsprechenden Impfcode erhalten. Wie viele davon bis jetzt tatsächlich geimpft wurden, erfasst die Polizei nicht genau. 
Der Berliner Senat hatte Ende Februar erste und zweite freiwillige Impfungen für 12.000 Polizisten angeboten. 24 000 Dosen des Impfstoffs von Astrazeneca waren vorgesehen, geimpft werden sollte im Zentrum Flughafen Tegel. Nach dem vorläufigen Ausfall von Astrazeneca wurde das geändert.  

11:01
18.03.2021
In Deutschland waren laut Kultusministerkonferenz (KMK) in der vergangenen Woche rund 2300 Schulen geschlossen. Bezogen auf die Anzahl der Schulen, zu denen es Meldungen aus den Ländern gab, wäre das jede zehnte Einrichtung. Die Zahlen geben allerdings nur einen groben Überblick, da nicht alle Bundesländer Zahlen meldeten und in Hamburg zudem noch Ferien waren. Es lagen Daten zu rund 23.000 Schulen vor, insgesamt gibt es im Land rund 40.000 Schulen und Berufsschulen.
Den Angaben zufolge boten rund 18.600 Einrichtungen zumindest "eingeschränkten Präsenzbetrieb" an, zum Beispiel sogenannten Wechselunterricht mit geteilten Klassen, bei dem die Gruppen abwechselnd zu Hause am Laptop und in der Schule unterrichtet werden. Den Ländern waren in der vergangenen Woche außerdem knapp 4000 Corona-Infektionen unter Schülerinnen und Schülern bekannt (Vorwoche knapp 3000).

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