Letztes Update:
20220127220332

18:18
17.03.2021
Nach Einschätzung des Aerosol-Experten Gerhard Scheuch ist Deutschland noch ein "Entwicklungsland" beim Tragen von Masken. Das Mitglied der Gesellschaft für Aerosolforschung sagte, Mund-Nasen-Masken würden heute durch die Frage charakterisiert, wie gut ihr Material Viren zurückhalten könne. Das sei aber nur ein Parameter - wichtig sei auch der richtige Sitz. Nicht jede Maske passe jedem. "Weil jedes Gesicht ist ein bisschen anders und Kinder haben kleinere Gesichter als wir Erwachsene. Da kann man nicht einfach so einem kleinen Kind so eine FFP2-Maske für einen Erwachsenen aufs Gesicht drücken. Dann ist das Ganze undicht", so Scheuch.
Deutschland sei zu Anfang der Corona-Pandemie noch nicht daran gewöhnt gewesen, mit Masken zu leben. In ostasiatischen Ländern etwa sei das ganz anders. "Da sind wir halt etwas rückständig", sagte Scheuch. "(...) Und wir haben da Fehler gemacht." Aus seiner Sicht sei es etwa auch problematisch, die FFP2-Masken so zu propagieren, wie es geschehen sei. Man müsse auch Hinweise geben, wie man sie richtig nutze.

Das ist ganz wichtig, dass man eben diese Masken richtig benutzt und nicht nur einfach die Masken ausgibt und den Leuten dann sagt: So, jetzt sieh mal zu, wie du damit zurechtkommst. Aerosol-Experte Gerhard Scheuch 18:18
17.03.2021

18:00
17.03.2021
Bundesaußenminister Heiko Maas unterstützt den Vorstoß einzelner Bundesländer, eine Corona-Testpflicht für die von der Ferieninsel Mallorca zurückkehrenden Urlauber einzuführen. Es liege im Interesse aller, zurückkehrende Touristen zu testen - auch im Interesse der Urlauber selbst, so Maas. "Deshalb finde ich eine solche Idee alles andere als falsch."
Eine solche bundesweite Testpflicht war zuerst von Niedersachsen und dann auch von Bayern ins Spiel gebracht worden. Alles andere wäre "kein gutes Signal", sagte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder. Maas betont, dass die Aufhebung der Reisewarnung keine Einladung zum Reisen sei. "Wir haben in Deutschland steigende Inzidenzzahlen. Und jeder ist nach wie vor dazu aufgerufen, seinen Teil dazu beizutragen, dass wir uns nicht in eine exponentielle Entwicklung begeben."

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