Die Briten haben seit dem Ausbruch der Pandemie deutlich weniger Bargeld am Automaten abgehoben als zuvor. Die Geldautomaten seien in den zwölf Monaten der Pandemie 43 Prozent weniger besucht worden als zuvor, berichtet die BBC unter Berufung auf das Geldautomaten-Netzwerk Link. Dadurch sind auch 37 Milliarden Pfund (umgerechnet gut 43 Milliarden Euro) weniger in bar abgehoben worden als noch zuvor. Wegen der Corona-Beschränkungen und einer geringeren Nachfrage waren auch 4000 Geldautomaten weniger in Betrieb als gewöhnlich.
Es gilt als wahrscheinlich, dass sich das Netzwerk von derzeit 41.000 frei zugänglichen Geldautomaten im Land künftig verkleinern wird. Kritiker befürchten, dass es für Menschen, die darauf angewiesen sind, schwieriger werden könnte, an Bargeld zu kommen. Zudem beobachte man bereits in einigen Geschäften den Trend, Bargeld gar nicht mehr annehmen zu wollen, so Finanzexpertin Natalie Ceeney.