FDP-Chef Christian Lindner bezeichnet die Verschiebung des Impfgipfels von Bund und Ländern als schwere Fehlentscheidung. Nach dem vorläufigen Stopp der Impfungen mit dem Astrazeneca-Wirkstoff müsse ohne Verzögerungen und zusammen mit dem schwedisch-britischen Hersteller über das weitere Vorgehen beraten werden, fordert Lindner. "Unsere Forderung ist es, dass der Impfgipfel umgehend stattfindet."
Lindner mahnt: Die Impfung sei ein Versprechen auf schrittweise mehr Normalität. Es sei zu prüfen, ob man sich den Astrazeneca-Impfstoff freiwillig impfen lassen könne. Die Aussetzung sei "eine sehr dramatische Entscheidung". Er fügt hinzu: "Nicht zu impfen ist ebenfalls ein Risiko, und es muss genau abgewogen werden, ob die Aussetzung verantwortbar ist. Ich habe Zweifel."