Das für die Impfstoffe zuständige
Paul-Ehrlich-Institut (PEI) verteidigt seine Empfehlung zur Aussetzung von Impfungen mit dem Astrazeneca-Präparat. Von den sieben in Deutschland aufgetretenen Fällen mit Thrombosen (Blutgerinnseln) der Hirnvenen im zeitlichen Zusammenhang zur Impfung sind drei tödlich verlaufen, wie Institutspräsident Klaus Cichutek in den
ARD-"Tagesthemen" sagt. "Wir haben auf Grund von neuen Untersuchungen, aber auch neuen Meldungen, eine neue Lage."
Mit Blick auf Großbritannien, von wo solche Fälle in dem Maß noch nicht bekannt geworden sind, erklärt er, der Fokus sei bisher auch nicht speziell auf solche Fälle gerichtet gewesen. "Ich glaube, die Bürgerinnen und Bürger wollen sich darauf verlassen, dass die Impfstoffe, die wir anbieten, sicher sind und wirksam sind."