Letztes Update:
20220127220332

03:34
16.03.2021
Nach Deutschland und anderen Ländern setzt auch Spanien die Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca vorsorglich aus. Der Impfstoff werde nicht eingesetzt, bis die Europäische Arzneimittel-Behörde (EMA) und der Sicherheitsausschuss der Behörde (PRAC) einen detaillierten Bericht über die gemeldeten Fälle von Thrombosen der Hirnvenen nach Impfungen mit dem Astrazeneca-Präparat vorgelegt habe, sagt Gesundheitsministerin Carolina Darias. Dass die Fälle von Thrombosen nach Impfungen gemeldet und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen worden seien, unterstreiche die Sicherheit des Impfsystems, betont Darias.

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03:05
16.03.2021
Das für die Impfstoffe zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) verteidigt seine Empfehlung zur Aussetzung von Impfungen mit dem Astrazeneca-Präparat. Von den sieben in Deutschland aufgetretenen Fällen mit Thrombosen (Blutgerinnseln) der Hirnvenen im zeitlichen Zusammenhang zur Impfung sind drei tödlich verlaufen, wie Institutspräsident Klaus Cichutek in den ARD-"Tagesthemen" sagt. "Wir haben auf Grund von neuen Untersuchungen, aber auch neuen Meldungen, eine neue Lage."
Mit Blick auf Großbritannien, von wo solche Fälle in dem Maß noch nicht bekannt geworden sind, erklärt er, der Fokus sei bisher auch nicht speziell auf solche Fälle gerichtet gewesen. "Ich glaube, die Bürgerinnen und Bürger wollen sich darauf verlassen, dass die Impfstoffe, die wir anbieten, sicher sind und wirksam sind."

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