Letztes Update:
20220127220332

18:22
15.03.2021
In Italien hat der erste Impf-Drive-in in der norditalienischen Metropole Mailand eröffnet. Auf einem 20.000 Quadratmeter großen Parkplatz können sich die Menschen in ihren Autos das Vakzin spritzen lassen, wie das Verteidigungsministerium  mitteilt. Betrieben wird das Areal vom italienischen Militär. Die Streitkräfte mit ihrer Spezialisierung und ihrer logistischen Kapazität stünden der Gemeinde zur Verfügung, um mit Ernst, Engagement und ohne viele Worte zu arbeiten, sagt Verteidigungsminister Lorenzo Guerini. 
Die Fahrspuren zum Impfen sind von Montag bis Samstag rund acht Stunden geöffnet. Dort arbeiten Ärzte und Pflegepersonal der Armee. Nach rund fünf Minuten ist es mit der Impfung getan. Danach sollen die Menschen noch 15 Minuten vor Ort in ihren Autos bleiben, um mögliche Nebenwirkungen abzuwarten. 600 Impfungen an einem Tag sind derzeit geplant. Die Kapazität solle aber auf 2000 erweitert werden. 

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17:40
15.03.2021
Das Aussetzen von Impfungen mit dem Produkt von Astrazeneca in verschiedenen Ländern ist aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch kein Alarmzeichen. Die Vorfälle seien nicht notwendigerweise auf das Impfen zurückzuführen, sagt WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. "Es ist eine Routine-Praxis, das zu untersuchen." Außerdem zeige es, dass das Überwachungssystem funktioniere und wirksame Kontrollen stattfänden, so der WHO-Chef. Eine WHO-Fachgruppe zur Impfstoffsicherheit analysiere die Daten und werde sich am Dienstag mit Vertretern der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) beraten. 
Nach den bisher vorliegenden Daten gebe es keine Häufung schwerwiegender medizinischer Vorfälle, heißt es. "Bisher haben wir keine Verbindung zwischen den Ereignissen und den Impfungen gefunden", sagt WHO-Expertin Soumya Swaminathan. Unter den weltweit bisher verabreichten 300 Millionen Impfdosen verschiedener Hersteller gebe es bisher keinen dokumentierten Fall eines kausalen Zusammenhangs mit tödlichen Vorfällen. Der Vorteil einer Impfung überwiege nach aktuellem Stand das Risiko bei weitem.     

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