Letztes Update:
20220127220332

15:33
15.03.2021
Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach bezeichnet den Impfstopp für das Präparat von Astrazeneca als "großen Fehler". "Die Prüfung ohne Aussetzung der Impfung wäre wegen der Seltenheit der Komplikation besser gewesen. In der jetzt Fahrt aufnehmenden 3. Welle wären die Erstimpfungen mit dem AstraZeneca Impfstoff Lebensretter", schreibt Lauterbach bei Twitter.

15:14
15.03.2021
Welche Folgen sich daraus für die nächsten Monate ergeben, kann der Gesundheitsminister in der Pressekonferenz auf Nachfrage nicht beantworten. Es gehe darum, "offen und transparent" zu handeln, so Spahn. Es gehe darum, das "Vertrauen in den Impfstoff zu erhalten". Deshalb müssten die jüngsten Vorfälle von Experten überprüft werden. 

Die Entscheidung heute ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Es ist eine reine fachliche und keine politische Entscheidung. Und darum folge ich hier der Empfehlung vom Paul-Ehrlich-Institut. Gesundheitsminister Jens Spahn 15:11
15.03.2021

15:08
15.03.2021
Laut dem zuständigen Paul-Ehrlich-Institut solle man sich in ärztliche Behandlung begeben, wenn man sich mehr als vier Tage nach der Impfung unwohl fühlen sollte, etwa mit starken oder anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen, sagt Spahn.  Bis Sonntag waren laut Robert Koch-Institut 1,65 Millionen Dosen Astrazeneca-Impfstoff in Deutschland verabreicht worden. Bis auf wenige hundert Fälle betreffen alle diese Impfungen die erste von zwei für den Impfschutz nötige Impfungen. Die Aussetzung betreffe nun auch alle Folgeimpfungen, sagte Spahn. Nun ist die Europäische Arzneimittelbehörde EMA am Zug, denn dort wird an einer erneuerten Bewertung des Impfstoffs gearbeitet. Der Minister setzt darauf, dass die EMA "idealerweise noch im Laufe dieser Woche zu ihrer Entscheidung" kommt. Falls der Impfstoff weiter zugelassen wird, sollten auch die Impfungen wieder anlaufen.

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