Letztes Update:
20220127220332

13:56
15.03.2021
Die Bundesschülerkonferenz begrüßt die weiteren Schulöffnungen in mehreren Bundesländern, kritisiert gleichzeitig aber das Fehlen von Schnelltests. Man halte die Schulöffnungen aus der Bildungsperspektive für einen sehr wichtigen Schritt, heißt es in einer Mitteilung. "Allerdings bereiten die noch immer fehlenden Strukturen große Sorgen, Schnelltests sind noch immer nicht an allen Schulen."
Der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Dario Schramm, sagt, die ersten Schritte der Öffnungen seien ein enorm wichtiges Signal für alle, die durch die Pandemie ohnehin schon auf der Strecke geblieben seien. Er verweist aber auch auf die Corona-Zahlen. "Ich bin zutiefst enttäuscht und wütend, dass die Länder noch immer an den Schnelltests scheitern."

13:34
15.03.2021
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) fordert, die Hausärzte früher als geplant beim Impfen einzubeziehen. "Meine Forderung ist ganz klar, dass die niedergelassenen Ärzte nicht erst ab 19. April einbezogen werden, so wie es jetzt die Gesundheitsminister beschlossen haben, sondern eher", sagte Schwesig beim Besuch eines Corona-Schnelltestzentrums in Ludwigslust.
In Mecklenburg-Vorpommern sollen die niedergelassenen Ärzte vom kommenden Montag an 15.000 Impfdosen des Herstellers Astrazeneca erhalten, um sich selbst und das Praxispersonal zu schützen. Sie sollen damit auch chronisch Kranke impfen, sagte Schwesig. Außerdem forderte sie, "dass zusätzlicher Impfstoff, der vielleicht aus der Europäischen Union kommt, dann darüber auch noch stärker eingesetzt werden soll". 

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12:51
15.03.2021
Die katholische Kirche in Tschechien ruft zu einem landesweiten Glockenläuten auf. Am 22. März um 12.00 Uhr soll damit an das erste Opfer der Corona-Pandemie in dem mitteleuropäischen Land vor einem Jahr erinnert werden. Das teilt die katholische Bischofskonferenz mit. Eine Bürgerinitiative ruft zudem zu einer Schweigeminute auf. Man zeige damit, dass einem das Schicksal anderer nicht gleichgültig sei - "frei von allen politischen Motiven", heißt es in dem Appell.
Die Viruserkrankung hat das EU-Land hart getroffen. Seit Beginn der Pandemie gab es mehr als 1,4 Millionen nachgewiesene Infektionen und 23.379 Todesfälle. Die Regierung rechnet vorerst kaum mit Lockerungen der Corona-Beschränkungen. 

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