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11:55
15.03.2021
Nach dem sprunghaften Anstieg der Urlaubsbuchungen für die Ferieninsel Mallorca ruft die Bundesregierung zum generellen Verzicht auf touristische Reisen auf. "Das Fehlen einer Reisewarnung ist keine Einladung zum Reisen", sagt die Sprecherin des Auswärtigen Amts, Maria Adebahr. Die Entscheidung müsse aber jeder für sich treffen.
Die Bundesregierung hatte am vergangenen Freitag entschieden, Mallorca und andere Regionen in Spanien, Portugal und Dänemark von der Liste der Corona-Risikogebiete zu streichen und damit auch die Reisewarnung des Auswärtigen Amts aufzuheben.

Wir erkennen als Bundesregierung die Gefährlichkeit der jetzt herrschenden Situation an, und das sollte jeder. Steigende Inzidenzen, steigende Fallzahlen, insbesondere auch in der jüngeren Bevölkerung, kein Rückgang mehr der Belegung der Intensivbetten - das sind ungute Entwicklungen, auf die wir alle zusammen reagieren müssen. Regierungssprecher Steffen Seibert 11:52
15.03.2021

11:50
15.03.2021
Die Bundesregierung ruft die Länder eindringlich zur Einhaltung der beschlossenen Notbremse auf. "Wir müssen den Beschluss vom 3. März umsetzen, nicht nur in seinen erfreulichen Passagen, sondern auch in seinen schwierigen", sagt Regierungssprecher Steffen Seibert. Bund und Länder hatten beschlossen, dass die Lockdown-Regeln wieder in Kraft treten, wenn die Inzidenz in einem Bundesland oder einer Region an drei aufeinander folgenden Tagen auf über 100 steigt, es also mehr Infektionen als 100 pro 100.000 Einwohnern und sieben Tagen gibt. Zudem ermahnt Seibert die Länder auch, Schutz- und Testkonzepte an Schulen und Kindergärten bei Öffnungen strikt umzusetzen. Berichte über Infektionen in Kitas seien "ein Alarmsignal". "Es zeigt, dass sich Öffnungen auf das Infektionsgeschehen auswirken", so Seibert. 

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