Letztes Update:
20220127220332

00:22
13.03.2021
Die Bundesregierung strebt für das nächste Jahr an, dass sich Deutschlands selbst mit Impfstoff versorgen kann. Von 2022 an solle "eine sichere Versorgung Deutschlands über eigene Produktionskapazitäten gewährleistet" sein, sagte der Impfstoffbeauftragte der Regierung, Christoph Krupp (SPD), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Dafür werde eine "Taskforce bis Mai ein Konzept zu Produktionskapazitäten in Deutschland ab 2022 erstellen". Das Ziel sei, die Produktion von Impfstoffen auszubauen und langfristig zu sichern.

21:38
12.03.2021
Wegen der weitreichenden Folgen von Schul- und Kitaschließungen in der Corona-Pandemie dringt der Kinderschutzbund auf mehr Investitionen zugunsten von Kindern und Jugendlichen. "Wir werden nicht alles aufholen können", sagte Präsident Heinz Hilgers in einer Videoschalte. "Das war kein normales Schuljahr, das war auch kein normales Jahr der Entwicklung für Kinder." Deshalb müsse viel unternommen werden. Um Folgen der Krise zumindest abzufedern, sei ein breites Unterstützungsprogramm nötig. Hilfen müssten insbesondere bei benachteiligten Gruppen ankommen.
Der Kinderschutzbund fordert Sommerschulen und Samstagsunterricht für Kinder, die Stoff nachzuholen haben - und das in möglichst spielerischer Form. Auch ein großes Ferienprogramm mit Angeboten wie Schwimm- und Sprachkursen, Tanz und Musik schwebt der Organisation vor, damit Kinder Versäumtes nachholen können.

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21:05
12.03.2021
Um genügend Lehrstellen zu schaffen, will die Bundesregierung die Ausbildungsprämie als Anreiz für bestimmte Betriebe verdoppeln. Dies solle für solche Unternehmen gelten, die die Zahl ihrer Ausbildungsplätze stabil halten oder sogar aufstocken, sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD). "Die Ausbildungsprämie war erfolgreicher als gedacht", so der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele. Ein erleichterter Zugang werde sich nochmals positiv auswirken, betonte er.
Hintergrund ist eine erhebliche Zurückhaltung der Unternehmen beim Angebot an Ausbildungsplätzen. Hinzu kommt, dass in der Corona-Pandemie weniger Berufspraktika stattfinden und die Arbeitsagenturen nur erschwert Berufsberatung anbieten können.

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