Letztes Update:
20220127220332

19:36
12.03.2021
Astrazeneca hat eine weitere drastische Kürzung seiner Impfstoff-Lieferungen in die Europäische Union angekündigt. Man beabsichtige, im ersten Halbjahr dieses Jahres 100 Millionen Dosen in die EU-Staaten liefern, 30 Millionen davon im ersten Quartal, teilte der britisch-schwedische Pharmakonzern mit. Zuletzt war der Konzern noch von 220 Millionen Dosen bis zur Jahresmitte ausgegangen. "Obwohl unermüdlich daran gearbeitet wurde, die Lieferungen zu beschleunigen, muss Astrazeneca enttäuschenderweise eine Kürzung der geplanten Corona-Impfstoff-Lieferungen in die EU ankündigen", hieß es in einer Mitteilung.

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19:18
12.03.2021
Astrazeneca auch für Menschen ab 65: Gut eine Woche nach einer entsprechenden Ankündigung hat die Ständige Impfkommission (Stiko) ihre Corona-Impfempfehlung aktualisiert. Das Dokument samt wissenschaftlicher Begründung ist auf der Webseite des Robert Koch-Instituts veröffentlicht worden. Nach sorgfältiger Prüfung neuer Daten empfehle die Stiko das Astrazeneca-Präparat nun für Menschen ab 18 Jahren ohne obere Altersgrenze, heißt es darin.
Zwischen der Gabe der zwei Impfdosen soll nach dem Rat des Gremiums ein verlängerter Abstand von 12 Wochen liegen, "da dadurch die beste Schutzwirkung zu erzielen ist". Die Impfung habe in der Altersgruppe ab 65 eine "gute Effektivität", um eine Covid-19-Erkrankung und eine damit verbundene Krankenhausbehandlung zu verhindern, schreibt die Kommission.

19:02
12.03.2021
Im sächsischen Vogtlandkreis können sich ab sofort Erwachsene jeden Alters für eine Corona-Schutzimpfung registrieren. Das Portal für die Terminbuchungen sei für alle Menschen ab 18 Jahren im Landkreis freigeschaltet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Dresden mit. Das Vogtland ist ein Brennpunkt der Corona-Pandemie in Sachsen und gehört auch bundesweit zu den negativen Spitzenreitern. Das Robert Koch-Institut wies am Freitag fast 253 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen aus. In Sachsen insgesamt lag die Inzidenz bei 91.
Mit einer Änderung der Impfverordnung in dieser Woche hatte es der Bund möglich gemacht, von der Impfreihenfolge abzuweichen, um eine Ausbreitung des Virus aus hochbelasteten Grenzregionen sowie Hochinzidenzgebieten zu verhindern. Die genauen Impftermine würden je nach Verfügbarkeit des Impfstoffes vergeben, hieß es.

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