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17:13
12.03.2021
Nach monatelanger Stille wird es in den Stadien der beiden obersten Fußball-Ligen in Israel am Wochenende wieder lauter. Fans der dort vertretenen Clubs können dann auf die Tribünen zurückkehren, wie ein Sprecher des Fußballverbandes bestätigte. Voraussetzung dafür ist der Nachweis einer Corona-Impfung - in Israel funktioniert das etwa über den sogenannten Grünen Pass.
Es gelten jedoch vorerst Obergrenzen: In Stadien mit einer Kapazität von mehr als 10.000 Plätzen dürfen bis zu 1500 Zuschauer, in kleinere Stadien dürfen bis zu 750. Abstands- und Maskenregeln gelten weiterhin. In den Amateurligen des Landes sind bereits seit zwei Wochen wieder Zuschauer erlaubt. Die Bundesliga-Vereine in Deutschland spielen vorerst weiter vor leeren Rängen.

16:55
12.03.2021
Die US-Regierung weist den Vorwurf zurück, sie verbiete die Ausfuhr von Impfstoffen aus den Vereinigten Staaten. "Es gibt keine Exportverbote", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki. Alle Impfstoff-Hersteller in den USA seien frei darin, ihre Produkte zu exportieren, solange sie gleichzeitig die Zusagen aus Verträgen mit der US-Regierung einhielten. Auf die Nachfrage, ob die Firmen zunächst Bestände, die sie der US-Regierung vertraglich versprochen hätten, liefern müssten, bevor Exporte an andere Staaten möglich sein, ging Psaki nicht näher ein. Sie sagte, zu genaueren Details der Verträge äußere sie sich nicht.
Die Sprecherin betonte zugleich erneut, Priorität der US-Regierung sei, zunächst die eigene Bevölkerung zu impfen. Man arbeite aber mit internationalen Partnern zusammen, um die Pandemie global unter Kontrolle zu bringen. EU-Ratspräsident Charles Michel hatte den USA und Großbritannien vorgeworfen, Impfstoffexporte aus ihren Ländern zu unterbinden.

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