Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat in der Corona-Krise daran appelliert, bei Jugendlichen verstärkt die Übergangszeit zwischen Schule, Berufsleben und Studium in den Blick zu nehmen. Die SPD-Politikerin äußerte nach einem Gespräch mit Jugendlichen und Experten Sorgen über eine mögliche steigende Jugendarbeitslosigkeit. "Deswegen muss das eines unserer großen Zukunftsthemen jetzt sein, dass wir uns jetzt um die Perspektiven an den Übergängen kümmern."
Bei der mehrstündigen Online-Diskussion mit Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Experten ging es unter anderem um die Perspektiven junger Menschen nach der Pandemie. Es gehe für rund 14 Millionen junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren um mehr als verpasste Schulstunden oder Lerndefizite, sagte sie. Die aktuelle Situation bremse die Betroffenen in vielen Lebensbereichen aus.