Höhere Preise und eine Erholung nach Corona-Beschränkungen haben das deutsche Handwerk im ersten Quartal angetrieben. Der Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk stieg gemessen am krisengeprägten Vorjahreszeitraum um 16 Prozent, wie das Statistische Bundesamt heute mitteilt. Der Anstieg sei vor allem vor dem Hintergrund der Preissteigerungen der vergangenen Monate zu betrachten, heißt es. Die Beschäftigung sank leicht um 0,7 Prozent.
Das größte Umsatzplus verzeichneten Handwerke für den privaten Bedarf (plus 36,8 Prozent) - allen voran Friseurfirmen: Sie steigerten ihre Einnahmen fast um zwei Drittel (62,9 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, der noch von Corona-Einschränkungen betroffen war.