Der
Prozess gegen einen
falschen Impfarzt vor dem Landgericht Traunstein zieht sich weiter hin. Die Schlussplädoyers wurden - anders als geplant - noch nicht gehalten und damit auch das Urteil nicht gefällt. Stattdessen legte die Vorsitzende Richterin weitere Prozesstermine bis in den Juli hinein fest. Grund sind verschiedene Beweisanträge der Verteidigung. Sie will unter anderem erörtern, wie lange der Chef des Angeklagten in einem der Impfzentren schon den Verdacht gehabt haben könnte, sein Mitarbeiter sei womöglich kein echter Arzt.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Theologen vor, mit
gefälschter Approbation und ohne ärztliche Zulassung mehr als 300 Menschen in Oberbayern gegen Corona geimpft und bei Hunderten anderen die Impfung überwacht zu haben.