Letztes Update:
20220317020036

10:24
15.03.2022
Lockdowns und andere Beschränkungen zur Bekämpfung der Pandemie haben den Privatkonsum in Deutschland das zweite Jahr in Folge gedämpft. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sanken die preisbereinigten Konsumausgaben der privaten Haushalte im vergangenen Jahr gegenüber dem ersten Corona-Jahr 2020 um 0,2 Prozent. Sie lagen damit um 5 Prozent unter dem Vorkrisenniveau 2019.
Der Rückgang sei unter anderem auf den Lockdown im ersten Quartal 2021 sowie auf weitere Corona-Beschränkungen zum Jahresende zurückzuführen. Mit den Lockerungen gaben die Konsumenten dann wieder mehr Geld aus, wie die Wiesbadener Behörde mitteilt. Der Privatkonsum ist eine wichtige Stütze der deutschen Konjunktur. Besonders deutlich waren die Auswirkungen der Corona-Beschränkungen auf das Gastgewerbe.

09:41
15.03.2022
Eine große Nachfrage nach Arzneien und Medizinprodukten in der Pandemie besheren Apotheken in Deutschland ein Rekordjahr. Ihr Umsatz stieg 2021 preisbereinigt um 7,8 Prozent zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Damit sei das vergangene Jahr das umsatzstärkste seit Beginn der Zeitreihe 1994 gewesen. Die Einnahmen der Apotheken fielen demnach deutlich höher aus als im Vorkrisenjahr 2019 (plus 15,4 Prozent). Die Branche sei stärker als der Einzelhandel insgesamt gewachsen.

08:54
15.03.2022
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach fordert die Länder auf, die Schutzmaßnahmen nicht schon zum 20. März auslaufen zu lassen, sondern die Übergangsfrist bis 2. April zu nutzen. Anschließend könnten sie auf die geplanten Regelungen für Regionen mit hoher Inzidenz setzen. "Die Länder müssen es anpacken. Das haben jetzt einige Länder, zum Beispiel Brandenburg, auch getan. Die gehen nach vorne und sagen: Wir verlängern fast alles, was wir haben, und dann nehmen wir die neuen Hotspot-Regelungen", so Lauterbach  im ARD-"Morgenmagazin".
Lauterbach sagt weiter, ab dem 2. April müssten die Länder die neuen Hotspot-Regelungen nutzen, um das Geschehen in den Griff zu bekommen. "Das können sie - und das kann zur Not auch darauf hinauslaufen, dass wenn die Situation in einem ganzen Bundesland so prekär ist, dass ein ganzes Bundesland sich zum Hotspot erklärt, wie das jetzt zum Beispiel Bayern überlegt." Es werde keinen Freedom Day geben, betonte Lauterbach. "Wir sind nicht in der Situation, als dass man jetzt alle Maßnahmen fallen lassen könnte."

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