Letztes Update:
20220305143740

14:36
05.03.2022
Am ersten Tag der Wiederöffnung von Clubs und Diskotheken als Tanzlokale in Berlin nach langer Corona-Pause ist es wegen des großen Gedränges vor einem Club zu einem Polizeieinsatz gekommen. Mehrere Menschen hätten Panikattacken erlitten, ein Mann sei in Ohnmacht gefallen, eine Frau sei ins Krankenhaus gekommen, teilt die Polizei mit. Etwa 1500 bis 2000 Menschen hätten sich am Freitagabend vor einem Club gedrängt. Die Polizei rückte mit rund 70 Einsatzkräften an und räumte den Hof vor dem Club. Seit Freitag dürfen die Clubs und Diskotheken in Berlin ihre Tanzflächen wieder öffnen.

13:39
05.03.2022
Ärztepräsident Klaus Reinhardt ruft die Bürger auf, im Handel, in Bussen und Bahnen weiter FFP2-Masken zu tragen. "Im künftigen Umgang mit der Pandemie ist entscheidend, dass Menschen lernen, durch eigenverantwortliches Handeln im Alltag mit Ansteckungsrisiken vernünftig umzugehen", sagte er der "Rheinischen Post". Dazu zählt Reinhardt auch, sich impfen zu lassen, und freiwillige Schnelltests vor privaten FeiernDer Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert der Zeitung zufolge, weiterhin kostenfreie Bürger-Schnelltests anzubieten.

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10:17
05.03.2022
Das Ende fast aller Corona-Beschränkungen in Österreich hat vor einer Diskothek zu tumultartigen Szenen geführt. Ein paar Hundert Nachtschwärmer versammelten sich laut Polizei schon Stunden vor Mitternacht vor dem Tanzlokal in Oberndorf bei Salzburg. Im Gedränge hätten einige Besucher das Bewusstsein verloren. Zehn Polizisten mussten einschreiten und ließen den Club frühzeitig öffnen, um die Situation zu entschärfen. Eine verletzte Person musste vom Roten Kreuz versorgt werden. 
Die Nachtgastronomie war in Österreich seit zwei Jahren geschlossen. Die Öffnung gehört zu den umfassenden Lockerungen, die heute in Kraft getreten sind. Es gibt keine Zugangsbeschränkungen, keine Obergrenze bei Veranstaltungen und keine Sperrstunde mehr. Es herrscht noch eine FFP2-Maskenpflicht in Teilen des Handels. Außerdem sind die Vorschriften in Altenheimen und Kliniken strenger. In der Hauptstadt Wien gelten zudem die 2G-Regel in der Gastronomie und eine umfassendere FFP2-Pflicht zunächst weiter.

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