Letztes Update:
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15:15
03.03.2022
Im Dezember hat die baden-württembergische Stadt Reutlingen gegen 500 Menschen, die an einer verbotenen Demo gegen Corona-Maßnahmen auf die Straße gingen, ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Nun teilte die Stadt mit, dass die meisten Betroffenen nicht zahlen wollen. So haben laut Stadtverwaltung erst 50 Menschen das Bußgeld in Höhe von 150 Euro bezahlt. Rund 230 hätten Widerspruch eingelegt. Fast genauso viele hätten noch gar nicht reagiert.
Am 18. Dezember hatten sich laut Polizei rund 1000 Gegnerinnen und Gegner der Corona-Maßnahmen im Zentrum von Reutlingen versammelt - ungeachtet des kommunalen Versammlungsverbots. Sie setzten sich trotz Lautsprecherdurchsagen der Polizei in Bewegung, der Aufzug konnte aber nach wenigen Minuten angehalten werden. Die Beamten schlossen eine größere Personengruppe ein, stellten die Personalien fest und erteilten rund 500 Platzverweise.

14:27
03.03.2022
Die Planung von Veranstaltungen im Kulturbereich soll in Corona-Zeiten weiter abgesichert werden. Bund und Länder wollen den dafür geschaffenen Sonderfonds des Bundes verlängern, wie in Berlin mitgeteilt wurde. Bis Ende des Jahres greift die sogenannte Wirtschaftlichkeitshilfe. Damit wird Veranstaltungen mit bis zu 2000 Teilnehmern ein Zuschuss gewährt, wenn sie coronabedingt mit weniger Menschen stattfinden müssen. Diese Regelung galt bisher bis Ende März. Zudem wird der Zeitraum um einen Monat verlängert, in dem freiwillige Absagen im Rahmen der Ausfallabsicherungen anerkannt werden.

13:41
03.03.2022
In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit im Januar erneut gefallen. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 6,8 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Das ist die niedrigste Quote seit der Einführung des Euro Im Vorjahresmonat hatte die Quote noch bei 8,3 Prozent gelegen. 

Im Jahr 2020 war die Arbeitslosigkeit wegen der Corona-Pandemie stark gestiegen. Mittlerweile liegt die Quote aber wieder unter dem vor der Pandemie verzeichneten Niveau. Vollkommen offen ist, wie sich der Krieg in der Ukraine auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt auswirken wird.

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