Letztes Update:
20220228020025

10:25
26.02.2022
Der Zukunftsforscher Matthias Horx wirbt zwei Jahre nach Beginn der Pandemie dafür, die Krise anders zu bewerten als immer nur im Modus der Katastrophe. "Corona hat auch Positives in Gang gesetzt, das wir unterschätzen, weil wir so aufs Negative fixiert sind, auf Skandal und Streit", sagt Horx der Deutschen Presse-Agentur. "Das Virus hat uns mit unserer menschlichen Bedrohtheit und Verletzlichkeit konfrontiert. Dadurch hat in vielen Bereichen ein Umdenken eingesetzt."

22:06
25.02.2022
Angesichts sinkender Infektionszahlen in den USA hat die Gesundheitsbehörde CDC ihre Empfehlungen für Corona-Schutzmaßnahmen angepasst. Von nun an werde das Risiko eines Bezirks auf Basis der Daten zu Neuinfektionen sowie Krankenhauseinweisungen und -kapazitäten in niedrig, mittel oder hoch eingeteilt, teilte die Behörde mit. Nur noch in Bezirken, in denen das Risiko als hoch eingeschätzt werde, empfehle die CDC in Innenräumen das Tragen von Masken, auch in Schulen. In mehr als der Hälfte aller US-Bezirke, in denen rund 70 Prozent der Bewohner des Landes leben, wird das Risiko demnach derzeit als niedrig oder mittel eingeschätzt.
Zuvor hatte die Behörde die Empfehlungen hauptsächlich auf Ansteckungsraten basiert und bei "substanziellen" oder hohen Ansteckungsraten für alle Menschen ab zwei Jahren Masken in Innenräumen empfohlen. Dies betraf deutlich mehr Menschen. Impfungen und Tests werden weiterhin flächendeckend empfohlen, auch das Tragen von Masken unter bestimmten Voraussetzungen, etwa bei Vorerkrankungen.

Wir sind als Nation jetzt in einer stärkeren Phase und haben mehr Möglichkeiten, uns zu schützen. Das allgemeine Risiko einer schweren Erkrankung ist insgesamt niedriger. 22:06
25.02.2022
CDC-Chefin Rochelle Walensky - sie ergänzt, es gehe jetzt hauptsächlich darum, Menschen mit besonderen Risiken zu schützen und Krankenhäuser vor Überlastung zu bewahren.

17:57
25.02.2022
Der Berliner Senat will bei seiner Sitzung am Dienstag die Abschaffung der festen Personenobergrenze für Großveranstaltungen im Innenbereich beschließen. Künftig dürften damit grundsätzlich 60 Prozent der Kapazitäten ausgeschöpft werden, ohne die von Bund und Ländern beschlossene Grenze von maximal 6000 Menschen, wie die Gesundheitsverwaltung mitteilte. Zuvor hatte der rbb darüber berichtet.
Eigentlich hatten Bund und Länder am 16. Februar vereinbart, dass bei einer maximalen Auslastung von 60 Prozent die Grenze von 6000 Menschen nicht überschritten werden darf. Wenn der Senat diese neue Regel beschließt, tritt sie voraussichtlich ab dem 4. März in Kraft.

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