Letztes Update:
20220216020027

07:21
15.02.2022
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag und der Industrieverband BDI fordern von Bund und Ländern bundeseinheitliche und klare Öffnungsschritte in der Pandemie. Vor den Beratungen am Mittwoch sagt DIHK-Präsident Peter Adrian in Berlin: "Immer mehr Unternehmen sind durch die Pandemie in ihrer Existenz bedroht - konkrete Öffnungsschritte sind daher jetzt entscheidend. Durch die Corona-Maßnahmen hat sich die Situation in Handel, Gastgewerbe und Freizeitwirtschaft erheblich verschlechtert." BDI-Präsident Siegfried Russwurm betont, für die neue Phase der Pandemie erwarte die Industrie eine anspruchsvollere Zielsetzung. "Ein klarer bundeseinheitlicher Fahrplan zum weiteren Pandemiemanagement ist überfällig", sagt Russwurm.

06:58
15.02.2022
Viele Kleinstunternehmer und Selbstständige ohne Mitarbeiter leiden einer Umfrage zufolge in der anhaltenden Pandemie unter einer schlechten Auftragslage. Während die Orderbücher größerer Industriefirmen inzwischen oft gut gefüllt sind, gaben im Januar 48 Prozent der Soloselbstständigen und 47 Prozent der Kleinstunternehmen mit maximal fünf Mitarbeitern an, dass sie weniger Bestellungen hätten als im Vorkrisenjahr 2019, wie die Auskunftei Schufa mitteilt. Die Hälfte der Soloselbstständigen und 42 Prozent der Kleinstfirmen rechnen mit weniger Umsatz als 2019. 
"Wir sind trotz zahlreicher Lockerungen noch weit weg von einer Normalisierung. Bei einem großen Teil der Kleingewerbetreibenden geht es an die Substanz", erläutert Schufa-Vorstandsmitglieds Ole Schröder. Trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage bedienten Unternehmen ihre Kredite aber zuverlässig. 

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