Der Reisekonzern
Tui rechnet trotz der Virusvariante Omikron mit einem starken Sommergeschäft und will den
ersten Teil der Staatshilfen zurückzahlen. Geplant sei die Rückgabe von Hilfsgeldern aus der Corona-Krise in Höhe von rund
0,7 Milliarden Euro, teilt Tui bei der Vorlage der Zahlen für das erste Winterquartal in Hannover mit. "Die Nachfrage nach Reisen ist über alle Märkte hoch", sagt Vorstandschef Fritz Joussen. "Der Weg aus der Pandemie zeichnet sich immer klarer ab."
Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember erzielte Tui einen
Umsatz von 2,4 Milliarden Euro und damit rund fünfmal so viel wie im ersten Corona-Winter ein Jahr zuvor. Unter dem Strich konnte der Konzern seinen
saisontypischen Verlust von 780 Millionen auf 384 Millionen Euro in etwa halbieren. Allerdings fiel das Minus höher aus, als Analysten im Schnitt erwartet hatten.