Im Hinblick auf die unterschiedlichen Lockerungspläne der Länder fordert der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebunds,
Frank Ulrich Montgomery, hingegen eine
bundeseinheitliche Umsetzung und mehr Klarheit in der Kommunikation. "Wir müssen jetzt festlegen, was, wann und unter welchen Umständen geschieht. Dabei müssen wir aber höllisch aufpassen, dass manche Diskutanten nicht die abstrakte Debatte mit einer konkreten Handlungsanweisung verwechseln. Sonst wird den Menschen das falsche Signal vermittelt, es sei schon so weit", sagt Montgomery der "
Rheinischen Post".
Mit Blick auf eine mögliche bundesweite Aufhebung der 2G-Regel im Einzelhandel forderte er eine
bessere wissenschaftliche Datenlage, die dann aber auch bundesweit angewendet werden solle. Auch der
Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG),
Gerald Gaß, fordert eine
klare und verlässliche Perspektive; das heiße aber nicht, dass sofort Öffnungen erfolgen sollten. "Auch sollten
keine festen Termine für Lockerungen genannt werden, die am Ende wieder kassiert werden müssen und bei allen Beteiligten zu Enttäuschungen führen", sagt Gaß der "
Rheinischen Post"