Letztes Update:
20220204133001

09:24
04.02.2022
Der britische Premierminister Boris Johnson verliert einem Bericht zufolge eine weitere enge Mitarbeiterin. Die Beraterin Elena Narozanski - zuständig für Frauenpolitik, Kulturpolitik und Extremismus - habe gekündigt, berichtete der gut vernetzte konservative Blog Conservative Home in London.

09:06
04.02.2022
Um den britischen Premier Boris Johnson wird es zunehmend einsamer: In der "Partygate"-Affäre hat das Personalkarussell in der Downing Street Fahrt aufgenommen. Binnen weniger Stunden nahmen am Abend vier hochrangige Mitarbeiter ihren Hut. Die Rücktritte lassen die Saga rund um einen Regierungssitz im Chaos nicht abreißen. Entscheidend ist jedoch, wie viele Abgeordnete der konservativen Tory-Partei Johnson bereits ihr Misstrauen ausgesprochen haben - und wie viele es noch tun werden.
Downing Street teilte am Donnerstagabend mit, dass sowohl Stabschef Dan Rosenfield als auch Johnsons privater Sekretär Martin Reynolds ihre Kündigung eingereicht hätten und diese akzeptiert worden sei. Beide arbeiten noch weiter, bis es Nachfolger für sie gibt. Reynolds war in der "Partygate"-Affäre stark unter Beschuss geraten, da er vor einer der Lockdown-Partys in der Downing Street eine Mail an rund 100 Mitarbeiter mit der Aufforderung "Bringt euren eigenen Alkohol mit" herumgeschickt haben soll. Vorher hatten bereits Kommunikationschef Jack Doyle und die hochrangige Beraterin Munira Mirza gekündigt, wie der Spectator und die Daily Mail enthüllten. 

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