Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) und die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Karin Prien (CDU), haben Schülervertretern wegen der Corona-Lage an Schulen Gespräche angeboten. "Mir ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler und ihre Vertreter wissen, dass sie gesehen und gehört werden", schreibt Stark-Watzinger bei Twitter. Ihr Gesprächsangebot an die Bundesschülerkonferenz stehe. "Gerne bin ich zum Austausch mit weiteren Schülervertretern über die Situation an den Schulen bereit."
Ähnlich äußert sich die schleswig-holsteinische Bildungsministerin und derzeitige KMK-Präsidentin Karin Prien: "Es gibt einen regelmäßigen Austausch zwischen Schüler-, Eltern- und Lehrervertretungen auf Länderebene mit den Bildungsministerien", schreibt sie bei Twitter. Hintergrund ist ein offener Brief von Schülervertretern, der im Netz unter dem Hashtag #WirWerdenLaut geteilt wird. Er richtet sich an Prien, Stark-Watzinger, Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und die Bundesländer. Die Schüler werfen der Politik darin vor, sie im Stich zu lassen. "Der aktuelle Durchseuchungsplan ist unverantwortlich und unsolidarisch."