Letztes Update:
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20:31
02.02.2022
Bundeskanzler Olaf Scholz sieht die Voraussetzungen für Lockerungen in der Corona-Krise noch nicht erfüllt. "Die Lage ist nicht danach", sagt der SPD-Politiker im ZDF-"heute journal".
Auf die Frage, ob die Regierung in Dänemark mit dem jüngsten Verzicht auf praktisch alle Einschränkungen mehr Mut habe, sagt Scholz: "Ich glaube, wir machen das, was für die Bürgerinnen und Bürger in diesem Lande richtig ist: nämlich dafür zu sorgen, dass wir möglichst viele Leben und möglichst viel Gesundheit schützen durch diese Maßnahmen, die wir auf den Weg gebracht haben, einvernehmlich mit den Ländern, mit Beschlüssen im Deutschen Bundestag als Grundlage dafür und auch von einem sehr großen Konsens in Deutschland getragen."

20:13
02.02.2022
Die Bundesligaclubs Arminia Bielefeld und der 1. FC Köln sowie Zweitligist FC Schalke 04 können ihre Heimspiele am Wochenende vor 10.000 Zuschauern stattfinden lassen. Das teilen alle drei Clubs mit und berufen sich dabei auf einen Beschluss der Länder und die entsprechende Anpassung der Coronaschutzverordnung, die am Mittwochabend erwartet wurde.
Auch Borussia Dortmund rechnet damit, am Sonntag gegen Bayer Leverkusen wieder 10 000 Fans ins Stadion lassen zu können. Der 1. FC Köln verzichtet zugleich auf die juristische Prüfung der Zuschauerbeschränkung in Nordrhein-Westfalen, die der FC und andere Bundesligisten beantragt hatten.

19:35
02.02.2022
Das Land Hessen will die 2G-Regel für den gesamten Einzelhandel aufheben. Da die Corona-Pandemie aber noch nicht vorbei sei, müsse weiter vorsichtig agiert werden, sagt Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) im Landtag in Wiesbaden. Deshalb werde künftig für den gesamten Einzelhandel in Hessen das Tragen von FFP2-Masken vorgeschrieben.
2G bedeutet, dass nur Geimpfte oder Genesene Zutritt haben. Ausgenommen waren von der 2G-Pflicht in Hessen bislang Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Lebensmittelmärkte oder Apotheken. Eine Betreiberin dreier Modehäuser hatte vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt mit einem Eilantrag gegen die 2G-Regel einen Erfolg erzielt. Demnach kann sie ihre Geschäfte vorerst ohne Anwendung der 2G-Regel betreiben, wie eine Gerichtssprecherin mitteilt.

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