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09:24
02.02.2022
UPDATE | Zweieinhalb Wochen nach dem gewaltigen Ausbruch des Untersee-Vulkans Hunga-Tonga-Hunga-Ha’apai bei Tonga muss der Südsee-Staat nun auch noch einen Corona-Ausbruch bekämpfen. Bisher seien fünf Infektionsfälle bestätigt worden, so Premierminister Siaosi Sovaleni. Zunächst waren zwei Arbeiter einer Werft in der Hauptstadt Nuku'alofa positiv auf das Virus getestet worden. Später wurden drei weitere Infektionen bei einer Frau und ihren zwei Kindern gemeldet, die Kontakt mit einem der Männer hatten. Der Inselstaat geht auf Anordnung der Regierung ab 18.00 Uhr in einen Lockdown.
Die durch die Eruption zusammengebrochenen Kommunikationsverbindungen sind immer noch gestört. "Tonga steht nun vor seinem ersten Covid-19-Lockdown, bevor die Telekommunikation vollständig wiederhergestellt wurde und bevor Unternehmen und Haushalte wieder funktionierendes Internet haben", schreibt das Portal Matangi Tonga.

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08:51
02.02.2022
Die Omikron-Welle sorgt in Tschechien weiter für Rekordzahlen. Innerhalb von 24 Stunden gab es 57.195 neue bestätigte Fälle, so viele wie an keinem anderen Tag zuvor seit Pandemiebeginn. Das geht aus den Zahlen des Gesundheitsministeriums in Prag hervor. Hinzu kommen 9775 neuerliche Infektionen von bereits Genesenen. In den Kliniken wurden knapp 2700 Corona-Patienten behandelt, rund 700 mehr als vor einer Woche. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - steigt auf 2483.
Das tschechische Parlament debattierte die ganze Nacht hindurch über eine Neuauflage des Pandemiegesetzes. Das Gesetz ermöglicht es dem Gesundheitsminister, zur Bekämpfung der Pandemie unter anderem Geschäfte zu schließen, öffentliche Veranstaltungen zu verbieten und den Schulbetrieb einzuschränken. Es läuft zum 1. März 2022 aus, falls es nicht verlängert wird.

08:10
02.02.2022
Im Fall steigender Corona-Zahlen bei Olympia will das IOC keine Grenzmarke für einen Abbruch der Winterspiele festlegen. "Wir setzen uns keine Schwellenwerte. Es geht auch nicht nur um die konkreten Zahlen, sondern auch darum, inwieweit Fälle innerhalb der Blase miteinander zusammenhängen", sagt Brian McCloskey, Leiter der Medizinischen Expertenkommission. Bislang habe es in der Corona-Blase vor Beginn der Spiele bei den ermittelten Infektionen keine miteinander verbundenen Fälle gegeben, fügt der Experte des Internationalen Olympischen Komitees hinzu.
Insgesamt zählten die chinesischen Organisatoren bis gestern 232 positive Tests. Davon wurden 136 Infektionen bei den Kontrollen am Flughafen festgestellt, 96 innerhalb des sogenannten "geschlossenen Kreislaufs" für alle Olympia-Beteiligten. Die meisten positiv Getesteten würden keine Symptome zeigen, so McCloskey. Elf Infizierte hätten allerdings im Krankenhaus behandelt werden müssen. "Keiner dieser Fälle war ernsthafter Natur", sagte der IOC-Arzt.

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