Letztes Update:
20220127220332

08:26
27.01.2022
Die Omikron-Variante ist in Tschechien rasant auf dem Vormarsch. Erstmals hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages die Schwelle von 50.000 überschritten. Das Gesundheitsministerium in Prag meldet 54.685 neue bestätigte Fälle binnen 24 Stunden. Das ist der dritte Rekordwert in Folge. Hinzu kommen 4945 neue Infektionen bereits genesener Personen.
Bezogen auf 100.000 Einwohner gab es demnach 1957 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen. Die als ansteckender geltende Omikron-Variante macht nach Angaben des Gesundheitsministers Vlastimil Valek "fast 100 Prozent" aller neuen Corona-Fälle aus. 

08:01
27.01.2022
Israel beginnt mit der vierten Impfung gegen das Coronavirus für Erwachsene mit Vorerkrankungen. Betroffene mit Risikofaktoren für schwere Erkrankungen bei einer Corona-Infektion sowie ihre Betreuer könnten sich nun erneut impfen lassen, teilt des Gesundheitsministerium mit. Außerdem berechtigt seien Erwachsene, die bei ihrer Arbeit besonders infektionsgefährdet sind.
Voraussetzung für die vierte Impfung sei nur, dass die dritte Impfung mindestens vier Monate zurückliegt. In Israel haben bereits mehr als 610.000 Menschen eine vierte Impfdosis erhalten. Bisher galt die Empfehlung nur für über 60-Jährige, Immungeschwächte und medizinisches Personal.

07:25
27.01.2022
Die Krankenhäuser stellen sich angesichts der emporschnellenden Infektionszahlen auf zahlreiche neue Patienten ein. Die aktuelle Zahl von 200.000 Neuinfizierten innerhalb eines Tages werde sich erst in sieben bis zehn Tagen in den Kliniken auswirken, sagt der Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, im ZDF-"Morgenmagazin": "Das heißt, wir werden auch in den kommenden Tagen und wahrscheinlich Wochen eine hohe Dynamik neuer Zugänge in die Krankenhäuser erleben."
Hinzu komme, dass Personal wegen eigener Ansteckungen ausfalle. "Das belastet die Krankenhäuser." In der vergangenen Woche habe bereits die Hälfte der Krankenhäuser Einschränkungen bei der Belegung gemeldet. "Es ist im Moment aber nicht so, dass die Versorgung gefährdet wäre", sagt Gaß.

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