Letztes Update:
20220127220332

10:25
25.01.2022
Trotz der Verkürzung des Genesenenstatus von sechs auf drei Monate für die Bürger und Bürgerinnen gilt im Bundestag teilweise weiter die alte Frist. Dies betreffe den Zugang zum Plenum und zu den Ausschüssen, sagt ein Sprecher. Geregelt werde dies durch die Allgemeinverfügung von Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD). Für den Zugang zum Arbeitsplatz, also zu den Büros von Abgeordneten, Fraktionen und Bundestagsverwaltung, gelte hingegen die auf 90 Tage verkürzte Frist nach dem Infektionsschutzgesetz.
Zuerst hatte die Bild darüber berichtet und von einem "Corona-Sonderrecht" geschrieben, das sich der Bundestag gönne. Die Allgemeinverfügung verweist zum Genesenenstatus nach Angaben des Sprechers auf die Covid-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung. Diese habe, als die Verfügung erlassen worden sei, den Zeitraum von mindestens 28 Tagen und höchstens 6 Monaten vorgesehen. Das gelte weiterhin.

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09:58
25.01.2022
Die Omikron-Variante des Coronavirus ist in Tschechien weiter auf dem Vormarsch. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt mit 30.350 Fällen innerhalb von 24 Stunden auf einen neuen Höchststand seit Beginn der Pandemie. Die staatliche Gesundheitsbehörde SZU schätzt, dass rund 95 Prozent der neuen Fälle auf die Omikron-Variante zurückgehen. Zudem gibt es in Tschechien einen ersten definitiv nachgewiesenen Fall der Variante BA.2, die sich derzeit vor allem in Dänemark und Großbritannien stark verbreitet.

09:32
25.01.2022
Weil sie Falschinformationen über Corona-Impfstoffe verbreitet haben soll, hat der kanadische Rockstar Neil Young der Audio-Plattform Spotify mit einem Boykott gedroht. Wie das Branchenblatt Variety berichtet, veröffentlichte der 76-Jährige einen offenen Brief auf seiner Homepage, der später wieder offline genommen wurde. Auch das Musikmagazin Rolling Stone, die Musikplattform Pitchfork und das Nachrichten Portal USA Today berichteten über den Brief.
Demnach schrieb Young, dass er seine Musik nicht mehr auf Spotify haben wolle und forderte sein Management und seine Plattenfirma auf, den schwedischen Streaming-Dienst umgehend darüber zu informieren. "Ich tue dies, weil Spotify falsche Informationen über Impfstoffe verbreitet - und damit möglicherweise den Tod derjenigen verursacht, die den von ihnen verbreiteten Desinformationen glauben", wurde Neil Young zitiert. Der Ärger des Musikers richtet sich den Medienberichten zufolge gegen den Podcast des US-Comedians Joe Rogan, der für das Verharmlosen des Coronavirus und das Verbreiten von Verschwörungstheorien in der Kritik steht: "Sie können Rogan oder Young haben. Nicht beide." Rogans Podcast war laut Variety der meistgehörte Podcast im vergangenen Jahr weltweit.

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