Nach dem Spitzentreffen von Bund und Ländern zur Corona-Pandemie zeigt sich der bayerische Ministerpräsident Markus Söder in den ARD-Tagesthemen unzufrieden. Seine Frage sei schon vor Wochen gewesen: "Was müssen wir jetzt ändern?" Da die inzwischen vorherrschende Omikron-Variante offenbar weniger aggressiv und auch milder im Verlauf als frühere Corona-Varianten sei, sei es nicht mehr wie im vergangenen Jahr angebracht, "mit Zusperren alles zu lösen", so der CSU-Vorsitzende.
Es sei auch nicht befriedigend, dass die PCR-Testkapazitäten nicht ausreichen. "Wir haben uns gewundert und geärgert", so Söder. Die jetzt beschlossene Priorisierung bedeute, dass ab diesem Zeitpunkt "wir keine Ahnung haben, wie hoch die Infektionszahl wirklich ist".