Der
Verband kommunaler Unternehmen bringt angesichts drohender Engpässe in
kritischen Infrastrukturen den
Einsatz von symptomlosen Infizierten in wichtigen Positionen ins Spiel. "Wichtig wäre Schützenhilfe von der Politik für den Ernstfall, wie zuletzt der Wegfall der Quarantäne für geboosterte Kontaktpersonen", teilt VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing auf Anfrage mit. "Konkret sollte zum Beispiel der Einsatz von symptomlosen Infizierten in Schlüsselpositionen erlaubt sein."
Damit knüpft der Verband an jüngere Forderungen von Wirtschaftsverbänden nach einer sogenannten
Arbeitsquarantäne an. "Dieses Instrument, bei dem unter Quarantäne stehende Beschäftigte im Rahmen eines besonderen Hygienekonzepts weiter arbeiten können, hat sich bereits in der ersten und zweiten Welle der Pandemie bewährt", teilte die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) bereits Anfang Januar mit.