Die Macher der umstrittenen
Luca-App sind den Bundesländern in den laufenden Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung entgegengekommen. Die Länder müssen sich nicht mehr für ein volles Jahr auf die Nutzung des Luca-Systems verpflichten, sondern können sich
Monat für Monat entscheiden, ob die Gesundheitsämter die Luca-Daten nutzen können, teilt die Betreibergesellschaft Cultur4Life mit.
Gleichzeitig halbierten die Luca-Macher die Kosten: Pro Gesundheitsamt werden künftig 9000 Euro im Jahr fällig statt bislang 18.000 Euro.
Die Verträge mit 13 Bundesländern (alle außer Sachsen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen) hatten bislang ein Jahresvolumen von 20 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer.
Bislang hat von den 13 Luca-Vertragsländern Schleswig-Holstein eine Kündigung schriftlich ausgesprochen. Es gibt Hinweise darauf, dass Bundesländer wie Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg und Bremen vor einer Vertragskündigung stehen.